Wiedererweckung eines Falcone-Gespannes



Seit 1972 fahre ich Motorrad. Als zu dieser Zeit die Falcone Sahara vorgestellt wurde, übte dieses Gefährt einen besonderen Reiz auf mich aus.


Vor einigen Jahren konnte ich einige Werkstatthandbücher und Ersatzteilkataloge aus den 70iger Jahren in meinen Besitz überführen. Dabei war auch die italienische Ausgabe des Falcone Werkstatthandbuches. Seitdem viel mir dieses Exemplar immer wieder in die Hände und hielt damit den Wunsch nach so einem Motorrad wach.


2017 habe ich eine Woche nur Motorradfahren in meine Urlaubsplanung einfügen können. Leider musste ich dies alleine mit meiner Stelvio unternehmen. Als Ziele hatte ich mir einige Punkte der Turenfahrer Alpen-Rally ausgesucht. Noch nie bin ich solche phantastischen Zielpunkte angefahren. Leider waren mit dem Dickschiff einige Ziele nicht zu erreichen. Daher gedachte ich 2018 diese speziellen Punkte mit meiner kleinen NTX nochmals anzufahren.

Leider musste ich feststellen, dass auch die NTX dafür zu schwer war und das ideale Moped meine 125 BX wäre.


Für 2020 ist die Fahrt zur TT geplant. Der einzige Freund der diese Tour mitmachen will fährt eine Mille GT mit Ural-Beiwagen. Seine erzielte Geschwindigkeit lässt mich aber an der Idee zweifeln, mit der Stelvio oder der NTX mitzufahren.


Mit der Lösung dieser beiden Punkten habe ich mir schlaflose Nächte beschert.

Doch ich hatte dann eine Lösung gefunden:


Eine Nuovo Falcone mit Beiwagen.


==> Zur TT bin ich dann genauso schnell unterwegs wie mein Freund.

==> Wenn ich statt des Bootes eine Halterung für die 125 BX auf den Beiwagen baue, kann ich die gewünschten Tourenpunkte mit dem Motorrad anfahren und habe dann die Kleine um jeden Endpunkt zu erreichen (Auto mit Hänger geht NUR bei defekten Motorrad)


Mir war klar, dass dies eine Lösung war, die zu erheblichem Kopfschütteln in meinem Freundeskreis führen würde.


Der Point of no return war dann gekommen, als ich in der Bucht ein Angebot über 2 zerlegte Falcone gelesen habe. Eine davon mit Beiwagen.

Das Erstangebot waren 4200€, nach einigen Wochen wurde dies dann Schrittweise bis auf 3800€ reduziert. Vor Ort, nach Augenscheinnahme wurden wir uns für 3600€ handelseinig.


Gefühlt habe ich mir eine Tonne Falcone auf dem Hänger und in meinem Bus in die Werkstatt geholt.


Zuerst habe ich alles gesichtet und sortiert. Die ganzen Schachteln habe ich durch Lagerkästen ersetzt. (Sonst hätte ich die Teile nicht in meiner Werkstatt lagern können)


Gleichzeitig habe ich im WWW nach Informationen gesucht.

Teile gibt’s genügend

Informationen ebenfalls


Meine bisherigen Restaurationen ( V35 Imola, V65 Lario, 2 kleine NTX ) waren davon geprägt möglichst alles in Orginal zu belassen.

Bei der Falcone werde ich diesen Grundsatz nicht so genau nehmen. Das heisst aber nicht, dass die Lösungen optisch nicht passen sollen.

So werde ich z.b. die Lenkergriffe/Schalter durch neue Versionen ersetzen.

Auch die Trommel-Vorderbremse wird einer Doppelscheibe weichen (eine ähnliche Lösung hatte ich bei meiner 850GT realisiert).

Der Beiwagen wird hydraulisch gebremst werden (diese Lösung hatte ich schon mal bei meinem BMW R50 Gespann realisiert).

Zuerst will ich mir das Gespann aufbauen. Ob ich aus dem zweiten Rahmen dann eine Solomaschine zusätzlich noch aufbaue….werd ich zu gegebener Zeit entscheiden.





1. Fahrgestell


Vor dem Lackieren will ich die Telegabel mit der Doppelscheibe montieren. 35mm Standrohrdurchmesser sind angesagt. Entsprechende Telegabeln gibt es bei der Le Mans oder bei den Japanern. Mir macht allerdings noch die Bremsleisung der Doppelscheibe Kopfzerbrechen. Mit der Bremsanlage der LM ist die Fuhre erheblich überbremst. Dieses Problem hatte ich auch bei meiner 850GT mit der Honda CB750 Doppelscheibe. Die Standrohre sind zu labil für diese Verzögerungswerte.

Also werde ich die Bremsanlage der Kleinen ( V35-V75) verwenden. Mal sehen, dass ich eine sinnvolle Tele finde.


Der Sturzbügel war nicht angebaut. Beide Vorhandenen sind auch verbogen. Ich will aber die Schutzschilde anbauen. Dann ist der Bügel ein Muss. Aber die obere Befestigung des Bügels kommt in Konflikt mit der vorderen oberen Beiwagenstrebenbefestigung. Ich werde erst mal den Sturzbügel zum entchromen geben.


Im Lampentopf waren zwei eingewickelte, angeschlossene Lampen. Der linke Blinker war am Lenkerende angebracht. Das Blinkrelais benötigt aber 2x 21W. Also eine Dummy-Lampe für Links und eine für Rechts im Lampentopf deponiert …..


30.11.2018

Das Fahrgestell steht nun auf der Bühne. Heute habe ich auch die beiden Beinschilder bekommen. Das Rechte passt ohne Änderungen, aber das Linke… Der vordere untere Kugelkopf kommt mit dem Schild in Konflikt.


01.12.2018

An das Fahrgestell habe ich auch den Grundrahmen des Beiwagens angeflanscht.

Das Linke Bein-Schild ist nun abgeändert. Beide Bleche sind geschweisst. Wenn nun der Sturzbügel vom Entchromen kommt, sind nur noch leichte Anpassungen vorzunehmen.

Für den vorderen oberen Befestigungspunkt der Seitenwagenverstrebung muss ich jedoch die komplette Halterung neu anfertigen und dazu die Sturzbügelbefestigung abändern.


05.12.2018

Die Halterung für die Beiwagenstrebe vorne oben, welche an den Rahmen geschraubt wird, besteht aus einem 35mm Winkeleisen und einer Buchse für den Flachbolzen. Diese Einzelteile habe ich nun neu angefertigt. Das Winkeleisen ist um 10mm länger. Beides ist auch provisorisch zusammengeheftet.


6.12.2018

Der Sturzbügel ist vom entchromen zurück. Mit einer warmen Verformung sind vorhandene Kaltmetallverformungen rückgängig gemacht. Die obere Halterung ist nun abgeändert, damit sie zusammen mit der Beiwagenhalterung passt. Die Strebe zum Beiwagenrahmen liegt nirgends an und die Beinschilder passen nun ohne Gezerre zu den vorhandenen Befestigungpunkten.

Der Beiwagenrahmen ist nun wieder abgebaut.


21.12.2018

Nach einigem Suchen hatte ich gehofft den Platz für die zusätzliche Bremspumpe der Beiwagenbremse gefunden zu haben. Neben dem Hebel für den Bremslichtschalter. Aber ich befürchte nun, dass der Zylinder hier mit dem Auspuff in Konflikt kommt.





1.1 Telegabel


Nach extrem schlechter Erfahrung mit der Doppelduplex Vorderradbremse meiner 850GT ist mir auch die Trommel der Falcone zusammen mit dem Beiwagen ein Dorn im Auge. Meine Idee ist, eine Tele mit Doppelscheibe einbauen.

Laut den mir vorliegenden Infos hat die Falcone 35mm Standrohrdurchmesser. Guzzi hat 32mm, 34,7mm, 35mm, 38mm und aufwärts verbaut (soweit die mir zugängige Lieteratur). Ich suche also eine 35mm Gabel mit einer Länge von 75cm (Mitte Steckachse bis Ende Standrohr). Bevorzugt wäre eine Ausführung mit Brembobefestigungspunkten der Sättel. Nach einigen Telefonaten habe ich dann (laut Händler) eine Tele der 1000SP mit 77cm und 35mm aufgetrieben.

Nicht sehr erbaut war ich, dass ich dann feststellen musste, dass die Standrohre doch ‚nur‘ 34.7mm hatten.

Mit etwas Überredungskunst konnte ich aus meiner Rostbeule das rechte Standrohr ausbauen. Hoch erfreut stellte ich fest, dass meine Infos falsch waren und die Falcone auch 34,7mm Standrohrdurchmesser hat.

Somit konnte ich das Standrohr einfach durch die untere Gabelbrücke reinschieben. Nur der Konus am oberen Ende fehlt.

Recht glücklich bin ich jedoch mit dieser Gabel nicht, da die grossen Bremssättel die Falcone sicher überbremst.

Aber nun bin ich doch fündig geworden und habe Tauchrohre einer V65SP aufgetrieben.

Nach einem Gespräch mit MGP habe ich erfahren, dass sie stabilere Standrohre für die Orginal-Tele anbieten. Daher bin ich nun auf die Idee gekommen, die orginalen Standrohre mit den Tauchrohren der der V65SP zu kombinieren.

Das müsste funktionieren. Die Innereien würde ich von der SP übernehmen. Das Öl dient bei der SP nur zur Schmierung. Der Dämpfer ist eine eingesetzte Kartusche.

Das passt !

Für den ersten Test habe ich folgende Kombination eingebaut: Standrohre Falcone, Tauchrohre V65SP, Dämpfer-Kartuschen mit Federn 1000SP.

Die obere Aufnahme der Kartuschen (=Abschlussschrauben) konnte ich um 20mm kürzen. Damit stimmt nun die Tele-Länge von 75 cm auch.

Nun ist die nächste Aufgabe das orginale Schutzblech anzupassen. Den am Blech angenietete Bügel konnte ich etwas ‚verbiegen‘ und der passt nun an die hintere Tauchrohrschraube.

Den orginalen Haltebügel habe ich zum entchromen gegeben, bevor ich ihn anpasse.

Auch das benötigte Vorderrad ist noch nicht ausgewählt. Gehe aber davon aus, dass ich die Speichenradnabe einer Nevada verwenden kann.







2. Motor


Zu den Teilen gehörten 3 Motoren und 4 Zylinder mit Köpfen. Aus diesem Fundus will ich mir nun einen Motor zusammenbauen.

Mit dem optisch schönsten Motor habe ich begonnen….warum bauen die Leute Motoren aus und Zylinder ab, lassen aber das Öl nicht ab ? Mist Sauerei !


Spezialwerkzeug:


Motorteilehaufen:

Zusätzlich zu den Rumpfmotoren habe ich einige Zylinder und Köpfe bekommen. Auch die Schwungscheiben waren einzeln.

Bei den Zylindern musste ich feststellen, dass ein komplett Neuer dabei war (nur leichte Lagerungsspuren).

Es sind 2 Schwungscheiben mit 270mm und eine Scheibe mit 225mm dabei. Ob auch der zugehörige Deckel vorhanden ist, habe ich noch nicht festgestellt.

Laut beiliegenden Ölleitungen muss ein Kopf schon mit der zusätzlichen Schmierleitung versehen sein.

Auch hat einer der Köpfe bereits die 8mm Ventilschäfte. Jedoch sieht ein Ventil davon am oberen Ende nicht sehr schön aus. Auch scheint es, dass der zugehörigeVentilsitzring lose ist.


1. Motor ==> optisch schönster Motor, A4767

Dann habe ich gesehen, dass die Welle mit den Anlasserritzel mit einer Feile bearbeitet wurde. Diese Ausgangswelle hat nur Schrottwert. Das Ölpumpenzahnrad lässt sich kippen, die Welle ist also eingelaufen.

Der Motor ist nun offen. Schön schwarz innen und bereits Schlick am Boden. Kurbelwelle schaut erst mal ok aus.

Die Zwischenwelle im Getriebe gefällt mir gar nicht. Es schaut so aus, als wenn diese Welle zu breit für das Gehäuse ist. Auch ist sie in das Nadellager eingelaufen, d.h. die seitliche Führung der Nadeln ist beschädigt.

Die Ausdistanzierung ist also fehlerhaft.


2. Motor ==> verdreckt und schwarz lackiert, A3100

Der Motor wurde schwarz lackiert. Zumindest an den Flächen die man leicht sieht. Unter der Lackschicht sieht man schon, dass dort die Oxydation begonnen hat. (Blasenbildung).

Das Teil muss auch schon geöffnet gewesen sein. Die Gehäuseschraube innen neben der Ölpumpe fehlt. Die Ölpumpe selbst läuft einwandfrei ohne Wellenspiel.

Im Kupplungsdeckel fehlt die Buchse der Ölübertragung an die Kurbelwelle, dafür ist ein Simerring eingesetzt. (wie baut man so ein Teil ein, dass es statt rund sechseckig ist ?)

Inzwischen habe ich entdeckt, dass nicht der Siri schlecht eingebaut ist, sondern die Flucht KW-Stumpf zum Deckel nicht passt. Dadurch hatte der Siri eine seitliche Belastung, dies hat ihn dann verformt.

Die Gehäusehälften lassen sich leider nicht trennen.

Nun ist es mir doch gelungen das Gehäuse zu trennen.

Leider schauen die Klauen an den Getriebezahnrädern nicht so gut aus. Auch ist die Zwischenwelle seitlich nicht richtig ausdistanziert. Das nadellager hat anlaufspuren.


3. Motor ==> sehr verdreckt, A4197

Dieser Motor hat wohl schon einige Innereien abgeben müssen. Wie bringt man nur die Mutter im Kupplungskorb auf ? Mit Schlagschrauber geht alles.

An diesem Motor ist das rechte KW-Lager hinüber. Der Kugelkäfig ist gebrochen.

Die Gehäusehälften lassen sich leider nicht trennen.

Nun ist es mir doch gelungen das Gehäuse zu trennen.

Die Getrieberäder schauen gut aus. Anscheinend ist der Motor mit zuwenig Öl gefahren worden. Der Stumpf, der Zwischenwelle, der in das Nadellager geschoben wird ist stark eingelaufen.



Alle drei Motoren sind nun zerlegt.

Leider hat jeder Motor mehr oder weniger defekte Teile beinhaltet. Mit der Ausdistanzierung der Wellen hat es Luigi (oder meine Vorgänger) nicht so genau genommen.

Nach reiflicher Überlegung habe ich die Teile nicht pro Motor separiert sondern zusammengeworfen. Damit muss der neu aufzubauende Motor komplett eingemessen werden.


Das Gehäuse mit der Nummer A4767 wurde auserwählt und ist nun mit Hartplastik gestrahlt. Es wartet nun nur noch auf die End-Reinigung.



Getriebe:


Einige Teile vom Getriebe habe ich schon aussortiert:

- eingelaufene Nebenwelle

- eingelaufene Ritzelwelle

- Zahnräder deren Mitnehmerflanken abgebrochen waren

Eine Nebenwelle ist nun provisorisch zusammengesteckt. Auch eine Hauptwelle. Jedoch geht mir noch ein O-Ring unter dem Ritzelmitnehmer ab.


Nebenwelle.

Das Eingangs-Zahnrad des ersten Ganges muss als erstes ausdistanziert werden. Bei einer Welle war das Spiel so eng, dass die Anlaufscheibe sich schon in die Verzahnung des Schiebebereiches eingearbeitet hatte.

Innen ist also die Anlaufscheibe und aussen die Distanzscheibe zum Lager hin. Diese Scheibe liegt an einer Stufe der Welle an.

Nachdem die inneren Scheiben in 0,2mm Stufen erhältlich sind, kann das Seitenspiel des Zahnrades 0,1 bis 0,2mm betragen.




Zylinder und Zylinderkopf:


Im Teilehaufen waren 4 Zylinder. Einer davon Nagelneu mit leichten Flugrost. Dazu brauche ich jetzt noch einen Kolben der A-Klasse.


Ebenfalls 4 Köpfe sind vorhanden:

- zweie mit Patina

- einer mit halb rausgefallenem Sitzring

- einer ist überarbeitet, mit 8mm Ventilen und Anschluss der Zusatzölversorgung

Der überarbeitete Kopf wird Verwendung finden. Ein Ventil ist verbogen und der Sitzring schaut so aus, als wenn er erneuert wurde aber man vergessen hat die Sitzfläche zu fräsen.


Insgesamt 4 Kipphebelgehäuse sind da. Leider haben alle Hebel auf der Ventilseite Einlaufspuren. Auch die Wellen sehen teilweise eigenartig aus. Das ganze Zeugs lag wohl schon sehr lange in irgendeiner Garage herum.


21.12.2018

Den Kopf habe ich nun zu IMT gebracht. Christian wird ihn überholen.









3. Beiwagen


Laut Eintragung ist es ein Jupiter Beiwagen. Front und Heckabdeckungen können nach oben geklappt werden. Die Scheibe fehlt. Aber soweit ich sehen kann ist alles wesentliche vorhanden.

Nur von unten, grossflächige Durchrostungen. Der Rahmen ist schon der Neuere, bei dem die beiden unteren Befestigungsfäuste geklemmt sind.

Ein unbekanntes Rad und keine Bremsteile. Bin am Überlegen, ob ich da nicht das Vorderrad der Falcone nehme.


Das Boot geht wahrscheinlich nach Ungarn. Ein Freund hat da eine Werkstatt mit einem hervorragenden Spengler.


Nach langer suche im Internet habe ich nun die genaue orginale Bezeichnung des Seitenwagens gefunden: VMZ 9.203 Sputnik (gebaut von 1985 bis 2005 durch VMZ)

Ebenfalls gefunden habe ich noch das Angebot von demselben, neuen Beiwagen.

Nach Diskussion mit einem Freund steht fest, ich werde den Beiwagen nicht restaurieren sondern einen Neuen kaufen. Mit dem Anbieter habe ich auch schon gesprochen. Er importiert die Teile direkt aus Moskau und liefert frei Haus.

Damit ist in diesem Falle in Austausch des Beiwagens sinnvoller als eine aufwendige, teure Restauration.


7.12.2018

Die Beiwagenbremse macht mir noch Kopfschmerzen. Seilzug ist nicht mein Ding. Bei meiner BMW hatte ich seinerzeit auch die die jupiterbremse auf Hydraulik umgebaut. So soll es diesesmal auch sein. Von meiner NTX hatte ich einen Hebel mit Stössel der Fussbremse im Regal. Den Hebel habe ich nun angepasst und er passt nun statt der Betätigung des Bremslichtschalters auf die Bremswelle. Den Geberzylinder will ich wie bei den neuen V9 am Unterzug befestigen.


24.12.2018

Am Heilig Abend um 14 Uhr wurde der neue Beiwagen geliefert. Weihnachtsgeschenk ? Von mir selber. Leider fehlt das Rad welches ich nicht benötigt hätte. Total zerlegt und völlig verdreckt. Wie sich Bilder und Wirklichkeit doch unterscheiden.


31.12.2018

Mit der Beiwagenbremse bin ich nun weitergekommen. Verwendung findet eine NTX-Nabe mit einer 220mm Bremsscheibe und einem Bremssattel der Zündap KS80. Dieselbe Brems-Paarung wird auch beim Hinterrad der Guzzi 125 BX verwendet. Ich muss nur noch einen Adapter zwischen Bremsscheibe und Nabe anfertigen, dann ist die Radfrage geklärt. Für den Bremssattel ist dann ebenfalls ein Befestigungsbügel anzufertigen. In meiner Vorstellung ist er bereits konstruiert.